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Was?

Die Marktsituation

Auch ein Jahrzehnt nach Ausbruch der Finanzkrise herrscht fundamentaler Anpassungsbedarf an neue regulatorische und realwirtschaftliche Umstände.

 

Inmitten einer anhaltenden Niedrigzinsphase sind Finanzinstitute mit einer Flut an neuen Regulierungen konfrontiert. Dabei sind die jüngsten Regeln keineswegs global vereinheitlicht. Vielmehr ist eine Nationalisierung von regulatorischen Anforderungen festzustellen, was insbesondere global tätige Banken und Finanzintermediäre vor komplexe Herausforderungen stellt.

 

Direkte Auswirkungen auf die Profitabilität erfahren Finanzinstitute infolge signifikant gestiegener Eigenkapitalanforderungen durch Basel III bzw. dessen nationaler Umsetzung. Regulatorische Bestrebungen hinsichtlich einer geordneten Rettung und Abwicklung von Banken (Recovery & Resolution Planning) sowie Beschränkungen von Marktaktivitäten wie den Eigenhandel und das Ringfencing von Kundeneinlagen (Volcker/Vickers/Liikanen) erfordern es, Organisationsform und Geschäftsmodelle radikal zu überdenken und gegebenenfalls sogar die gesellschaftsrechtlichen Strukturen anzupassen. Neue Regulierungen im Bereich Kundenberatung/ Transparenz wie MiFID II oder im Bereich Steuern wie FATCA, EU-Finanztransaktionssteuer und Automatischer Informationsaustausch veranlassen Banken, zusätzlich ihre Front- sowie Back Office Strukturen und Prozesse neu zu definieren und ihr Produktangebot neu auszurichten.

 

Nicht zuletzt findet parallel zu den regulatorisch getriebenen Veränderungen eine weitere Industrialisierung der Finanzindustrie statt. Gerade die Anpassung rechtlicher Strukturen verleiht dieser Industralisierung einen Schub, indem zum Beispiel radikalere Lösungen wie die Aufbrechung der Wertschöpfungskette in eigene Rechtseinheiten Anklang finden. Diese Transformation wird hauptsächlich durch das anhaltende Niedrigzinsumfeld, die gestiegene Risikoaversion der Kunden, die regulatorischen Anforderungen aber auch durch neue Möglichkeiten im Bereich Digitalisierung getrieben.

 

Die Bedeutung der Digitalisierung nimmt weiterhin zu und verlangt nach fundamentalen strategischen Entscheidungen von der Neuausrichtung des Geschäftsmodells bis hin zur Anpassung operativer Prozesse. Neue Player ausserhalb der klassischen Finanzindustrie drängen in den Markt, nutzen Netzwerkvorteile und Informationsvorsprung und fordern damit nachhaltig etablierte Vertriebsmodelle heraus. Zeitgleich passen Kunden ihr Kommunikationsverhalten an und verlangen vermehrt einfache, transparente Produkte.

 

Wie sollen Banken ihr Geschäftsmodell anpassen? Welche Produkte und Serviceleistungen sollen sie wo und wem anbieten? Wie können Banken ihre Innovationskraft stärken? In welchen Regionen sollen sie präsent sein und wie sollen sie sich organisieren? 

Die richtige Antwort

Das richtige Mass bei der Umsetzung der Regulierung zu treffen und gleichzeitig die Chancen zu erkennen, das Geschäftsmodell zukunftsfähig auszurichten, stellt eine erhebliche Herausforderung dar. Um auch morgen noch nachhaltig profitabel zu sein, muss die strategische Agenda fortwährend den neuen ökonomischen Realitäten gerecht werden.  

 

GEM Consulting vereint mehrjährige Industrieerfahrung sowie umfassende Beratungsexpertise. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden entwickeln wir für jede Situation massgeschneiderte und durchschlagende Lösungen und helfen unseren Kunden ihre Zukunft erfolgreich zu gestalten.